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Carrosserie Kiri: Ein Bündner Familienbetrieb schreibt ein neues Kapitel

Im bündnerischen Fürstenaubruck hat sich Philip Kyriakidis nach 30 Jahren von seinem Carrosseriebetrieb verabschiedet. Zwei junge Fachkräfte übernehmen – mit Herzblut und starken Partnern im Rücken, wie etwa Axalta – André Koch. Text: Mario Borri, A&W
Virtuelles Lackieren testet ein Junge am Tag der offenen Türe bei der Carrosserie Kiri aus.

Von Rothenbrunnen nach Fürstenaubruck

1968 machte sich Philips Vater Antonio in Rothenbrunnen (GR) mit einem kleinen Autospritzwerk selbständig. 1973 folgte der Umzug ins rund sieben Kilometer entfernte Fürstenaubruck. Philip Kyriakidis erinnert sich: «Als ich 1982 das Lehrerseminar abgebrochen habe, beschloss ich im elterlichen Betrieb eine Lehre als Autolackierer zu machen. Sehr zum Missfallen meines Vaters, übrigens.»

1995 übernahm Philip mit seiner Frau Ricarda das Geschäft. Im selben Jahr noch stellte die Carrosserie Kiri als erster Lackierbetrieb im Kanton Graubünden auf den umweltfreundlichen Wasserbasislack um. Und der erste ‹Stift› wurde ausgebildet.

Meilensteine und Herausforderungen

Gefragt nach den wichtigsten Stationen seiner Laufbahn, sagt er: «Sicherlich 2004 der Kauf der Firmenliegenschaft in Fürstenaubruck. 2006 folgte die Lehrtätigkeit an der Gewerblichen Berufsschule in Chur, wo ich bis 2018 den Bündner Lackiernachwuchs als Fachlehrer unterrichten durfte. Der Anbau und die Eröffnung der Spenglerei im Jahr 2018 waren weitere wichtige Meilensteine. Schlussendlich nun die Weitergabe des Betriebs an zwei stolze, junge Berufsleute. Dies ist in allen Belangen der grösste Meilenstein und nicht zu toppen.»

Kunden und Lieferanten

Ein besonderer Stellenwert kommt dabei den Kunden und Lieferanten zu. Philip Kyriakidis: «Unsere Kunden sind an erster Stelle und zu 80 Prozent Private.» Lacklieferant ist seit sechs Jahren Axalta – André Koch.

«Die Firma André Koch verkauft nicht nur Lack, sondern bringt ihren Kunden mit dem Netzwerk Repanet Suisse im Gegenzug auch Arbeit. Diese Geschäftspraktik imponierte mir. Ausserdem ist Standox ein wirklich gutes Lacksystem.»

Zum Abschied überbrachte ihm Kevin Stierli, zuständiger Verkaufsberater, eine feine Flasche und die besten Wünsche von Axalta-André-Koch Managing Director Switzerland, Enzo Santarsiero, ein Zeichen für die enge Verbundenheit.

Ein Abschied mit Applaus

Mit einer Feier verabschiedete sich Philip Kyriakidis in den Früh-Ruhestand. Zahlreiche Kunden, Freunde und Lieferanten waren dabei und dankten für drei Jahrzehnte Engagement. «Ich sehe nichts mehr und höre nur noch das, was ich will. Nein, im Ernst. Ich hatte viel Glück in meinem Geschäftsleben und habe jetzt auch noch das Glück, zwei menschlich und fachlich ausgezeichnete junge Leute zur Hand zu haben, die den Betrieb weiterführen wollen. Maria und Luca arbeiten seit viereinhalb Jahren in meinem Betrieb, haben beide die eidgenössischen Fachausweise in ihren Berufen erlangt und haben Visionen», so der glückliche Früh-Pensionierte.

Maria Platz und Luca Epifani übernehmen

Die beiden Nachfolger sind längst fester Bestandteil des Teams. Maria Platz, Leiterin Lackiererei: «Ich habe die Kiri Carrosserie als einen etablierten Familienbetrieb erlebt, der für Kulanz, Verlässlichkeit und eine loyale Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden, Kundinnen und Kunden sowie Versicherungspartnern steht. Der respektvolle und faire Umgang bildet dabei seit jeher die Grundlage unseres Unternehmens». Luca Epifani, Leiter Carrosserie, betont den Wert der Ausbildung: «In den letzten vier Jahren haben wir diverse Weiterbildungen absolviert, zuletzt die Prüfung zum eidgenössisch diplomierten Werkstattleiter bzw. zur Werkstattleiterin. Dies hat uns fachlich und handwerklich optimal weitergebracht und stärkt unsere Position im Berufsalltag.»

Über ihren Vorgänger sind sich beide einig: «Philip hat aus unserer Sicht hervorragende Vorarbeit geleistet. Besonders geschätzt haben wir, dass er stets im Sinne der Kundschaft gehandelt und sich engagiert für die bestmögliche und optimale Lösung eingesetzt hat. Grundsätzlich gibt es wenig zu verändern, in der internen Organisation und den Abläufen möchten wir jedoch eine modernere, transparentere Struktur anstreben, die flexibles und effizientes Arbeiten noch stärker fördert.»

Blick in die Zukunft

Für die Zukunft setzen Maria Platz und Luca Epifani weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Axalta – André Koch. «Wir wissen die konstant hohe Produktqualität und die zuverlässige Lieferfähigkeit unseres Lackpartners sehr zu schätzen. Ebenso wichtig ist für uns die kompetente technische Unterstützung, die fachkundige Beratung und die persönliche, partnerschaftliche Betreuung, die wir seit vielen Jahren erfahren dürfen. Besonders wertvoll ist für uns auch der flexible und lösungsorientierte Service, der stets auf die Bedürfnisse unseres Betriebs abgestimmt ist.»

Auch dem Netzwerk Repanet Suisse messen die beiden Geschäftsführer grosse Bedeutung bei. «Wir freuen uns auf eine starke Netzwerkpartnerschaft, die uns nicht nur bei der gezielten Vermittlung von Schadenfällen und Aufträgen unterstützt, sondern uns auch bei der Einhaltung von Qualitäts- und Umweltstandards begleitet und attraktive Einkaufskonditionen ermöglicht.»

Gruppenfoto Repanet Suisse und Kiri Carrosserie

www.andrekoch.ch

www.repanetsuisse.ch

https://kiri.ch/

Text: Mario Borri, Bilder: Mario Borri/Carrosserie Kiri

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